„PAuLA“ setzt sich ein !


„PAuLA“ steht für „Produktive Auseinandersetzung und Lebendige Anstiftung“ und ist ein junger Verein in Oberkirch, der sein Motto mit viel Motivation und Leidenschaft lebt.

Seit einigen Jahren begleiten, organisieren und entwerfen seine ehrenamtlichen Mitglieder vielfältige Projekte, Veranstaltungen und Workshops zum Thema Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und zu den aktuellen lokalen Geschehnissen und Problemen im Kreis Oberkirch.

Weltweite Aktionen wie "OneBillionRising" finden nun auch in Oberkirch statt. Ein Protest gegen Gewalt an Frauen. PAuLA ruft auf.
"SoLaWi" (soldiarische Landwirtschaft) ist ein Projekt das die vielfältige und bäuerliche Landwirtschaft erhalten will: biologisch, regional, saisonal und in gemeinsamer Verantwortung.
Ein regelmäßiger Kleiderbasar und ein Kleiderlager machen es möglich, dass auch Menschen mit  weniger Geld sich schöne Dinge leisten können. Ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsprinzips "Tauschen, Teilen, Schenken". PAuLA organisiert.
Und PAuLA macht noch vieles mehr !
 
Uns beeindruckt der PauLA e.V. vor allem durch seine Flüchtlingsarbeit. Wir finden es toll, dass viele unterschiedliche Projekte und Aktionen entworfen werden, um Menschen zu unterstützen, die in einem ihnen unbekannten Land eine Vielzahl an neuen schwierigen Barrieren zu überwinden haben.
Während sie noch das Trauma ihrer Flucht und die Bedingungen ihrer früheren Existents verarbeiten müssen, sind sie gleichzeitig mit den Hürden ihres neuen Lebens überfordert. Die fremde Sprache, ungewohnte Sitten und Regeln sowie soziale Ausgrenzung und Ablehnung, machen eine Integration in die deutsche Gesellschaft äußerst schwierig. Die Familien sind meist isoliert und finden keinen Anschluss zur beruflichen und sozialen Außenwelt.

Und hier setzt sich PAuLA ein. Durch gemeinsame Unternehmungen können die Flüchtlinge soziale Kontakte auch außerhalb des Asylheimes (Gemeinschaftsunterkunft) knüpfen. Sie lernen die deutsche Sprache und die oft völlig fremden Gepflogenheiten kennen. Außerdem wird bei Problemen mit amtlichen oder rechtlichen Fragen Hilfestellung geleistet und durch Workshops mit therapeutischen und entspannenden Elementen, können die Frauen, Männer und Kinder das traumatische Erlebnis der Flucht und die damit gegebenen Veränderungen und Umstände verarbeiten.

Für letzteres, hat PAuLA unter anderem das Projekt "RAUS" ins Leben gerufen. Es zielt darauf ab die Frauen der Flüchtlinge wenigstens einmal im Monat für ein paar Stunden aus ihrem anstrengenden und sorgenvollen Alltag zu befreien und sie durch verschiedene Kursangebote wie Yoga, Bauchtanz, Gespräche und einige mehr, sich selbst und anderen Menschen näher zu bringen.

Eine sehr schöne Idee, wie wir finden und wir freuen uns speziell dieses Projekt durch eine Spende mit möglich machen zu dürfen!

Wenn Sie mehr über PAuLA und dessen bereits umgesetzte und noch geplante Projekte erfahren möchten oder den Verein in irgendeiner Form unterstützen wollen, finden Sie hierzu weitere Informationen unter www.paulaoberkirch.wordpress.de

 

 

 


Fasent in Oberkirch

 

Jedes Jahr um die gleiche Zeit im Februar, kündigt sich eine willkommene Abwechslung im Industriegebiet Oberkirchs an. Die Stabhalterei „Klein Basel“ zieht am schmutzigen Donnerstag um die Häuser und macht sich bereits von weitem durch ihr  lautes  Gelächter und freudiges Stimmengewirr bemerkbar. Das Treiben wird lauter und bald klingelt es auch an der Tür von KIWI – Automation.

Es wird sich freudig begrüßt  und bald ist auch der letzte Rest von konzentrierter Arbeitsatmosphäre des KIWI- Teams durch ausgelassene, heitere Stimmung ersetzt.  

„Klein Basel“ ist als eine Stabhalterei eine seltene Institution in Deutschland und wurde 1921 nach dem ersten Weltkrieg gegründet. Mit einem Stabhalter als „Anführer“ und seinen Ministern, die das Kabinett bilden, hat der eigene kleine „Staat“ die Aufgabe in der Narrenzeit Spaß und Freude zu verbreiten und für gute Laune zu sorgen. Dies wurde besonders in der Nachkriegszeit geschätzt, da es so immerhin einmal im Jahr etwas zum Lachen gab. Während dem zweiten Weltkrieg wurde die Fasentstimmung allerdings unterdrückt und erst als es wieder eine gewisse Struktur in Deutschland gab, konnte „Klein Basel“ wieder „regieren“. Zwischen den einzelnen Stabhaltereien wurden frische Staatsgrenzen gezogen und an der Fasnet wurde in harmonischer Art durch sogenannte Büttenreden miteinander gewetteifert.  

Jede Stabhalterei hat ihre eigenen Bräuche und Traditionen und zeichnet sich durch ihre spezielle Kleidung, fantasievolle Namen für Mitglieder und Orte sowie ihre gut formulierten Büttenreden aus. Die Reden behandeln das Geschehen des vergangenen Jahres im Ort in humorvoll glossierter Weise und werden an den „Staatsfeiertagen“ gehalten.

Diese Art der lokalen Fasent ist im ganzen Gebiet des Verbandes der „Oberrheinischen Narrenzünfte“ einmalig und stellt echtes närrisches Brauchtum im  alemannischen Sprachraum dar.

Wir sind also sehr glücklich seit 11 Jahren erst die Ankündigung durch einen Brief und schließlich den Besuch des Stabhalters mit seinen zwei Pagen und den Ministern in unserem Büro erleben zu dürfen.

Jedes Jahr wird die Gruppe ein klein wenig größer und somit auch die vorbereiteten Leckereien umfangreicher. Bei Wein, Gebäck und Kaffee werden Anekdoten erzählt, gelacht und geschäkert und die „Klein Basler“ erfüllen ihre Grundidee, für gute Laune zu sorgen, wirklich gut. Die Gruppe informiert über Ihre neusten Veränderungen, Pläne und Unternehmungen und erzählt Geschichten zu ihren Jahrzehnte alten Bräuchen und Traditionen. 

Es ist uns eine Ehre und ein Anliegen „Klein Basel“ zu bezuschussen und zu unterstützen, um einen Beitrag zur Erhaltung dieser beständigen Gemeinschaft zu leisten. Es stellt für uns ein Event im Jahr dar, auf das wir uns immer sehr freuen und wenn die Gruppe schließlich weiterzieht ist die Fastnachtstimmung gesichert. 

So macht es Spaß zu unterstützen.

 

 

 


KIWI unterstützt das Haus des Lebens

 

Das Haus des Lebens in Offenburg kümmert sich um schwangere und bereits gewordene Mütter in persönlicher oder sozialer Not. Die Einrichtung bietet ein Zuhause für Mutter und Kind, ermöglicht Schulabschlüsse und Ausbildungen und begleitet aktiv die Mutter- Kind - Beziehung. Vielzählige Mitarbeiter informieren und beraten die Mütter über Versorgung des Kindes, Haushaltsplanung und den Umgang mit Finanzen sowie bereiten beide auf ein späteres selbstständiges Leben vor.

Es handelt sich um eine bemerkenswerte Institution, deren Team, wie wir finden, sehr viel Respekt und Anerkennung verdient und welches wir gerne unterstützen. Schon durch kleine Spende können neue Spielgeräte oder Kinderwägen ermöglicht werden, die sonst nicht zur Verfügung ständen. Wir sind also sehr glücklich den Kindern durch eine Spende zu drei neuen Dreirädern verholfen zu haben.

Mehr Informationen über das Haus des Lebens finden Sie unter www.Hdl-offenburg.de